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Application Integration - die Interaktion der im Einsatz befindlicher EDV-Anwendungen

beschränkte sich die Integration in der Vergangenheit auf unternehmensinterne Daten und Prozesse, wird in der Gegenwart die Integration auf Produktion- und Anlagensteuerung erweitert. In nicht allzu ferner Zukunft wird es der Standard sein, dass Unternehmen untereinander Daten austauschen und somit die Geschäftsprozesse miteinander verzahnen.

Im caniasERP integrierte Komplettlösung zur Ausschreibung und Bauabrechnung.

Bearbeitung von Standard- und Leistungsverzeichnissen (LV) bzw. der Import eines Fremd-LV über die EXCEL- oder GAEB-Schnittstelle. Das LV kann im Canias integrierten Dokumentenmanagement dauerhaft gespeichert werden. Bei der Bearbeitung von LV als nichtelektronischen Vorlagen können diese gescannt und als PDF in Dokumentenmanagement hinterlegt werden.


Diese unternehmensübergreifende Kommunikation wird heute noch überwiegend mit EDI, Gaeb, Elda- oder Datanorm realisiert. In Zukunft sind offenen Standard wie XML die Werkzeuge der erfolgreichen Unternehmenskommunikation.
Im Gegensatz zu den heutigen Schnittstellen lassen sich mit XML beliebige Datenmodelle beschreiben. Der Versender muss die Struktur des Empfängers nicht kennen. Der Empfänger verarbeitet nur die Datenmenge, die für ihn relevant ist.
Diese Entwicklung wird im Augenblick von den Anbietern der heutigen geschlossenen "Normen" abgelehnt – in Zukunft wird sich niemand dieser Entwicklung verschließen können. Wir haben uns auch alle an das Internet und E-Mail gewöhnt und profitieren heute von den enormen Produktivitätssteigerungen dieser Technologien.

Inhaltsverzeichnis


Prozessintegration

CANIAS by AI-Comp


Bei KMU (Kleinen und Mittleren Unternehmen) spielt die Prozessintegration eine wesentlich Rolle bei der Einführung eines ERP-Systems. Im Gegensatz zu Großunternehmen ist im KMU nicht für jede Aufgabe ein Mitarbeiter vorhanden. Die Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter sind in aller Regel prozessübergreifend. Dieses muss bei der Auswahl eines ERP-Systems für den Mittelstand berücksichtigt werden. Diese prozessübergreifende Arbeits- und Denkweise des Mittelstands machen seine Flexibilität und Stärke aus. Erlaubt das ERP-System nicht die Beibehaltung der Prozessabläufe, treten bei der Einführung erheblich größere Widerstände als üblicher Weise erwartet werden auf. Dieses kann sogar zum Scheitern eines ERP-Systems führen.

Die am Markt befindlichen ERP-Systeme können meist nur schlecht die integrierten Prozessketten des Mittelstandes abbilden.


Schneller als E-Mail, einfacher und billiger als Telefonieren

Instant Messaging

Schneller als E-Mail, einfacher und billiger als Telefonieren: Messenger werden als Kommunikationsmedium auch im Unternehmen immer beliebter. Von der guten alten Post über das Telefon bis zu den elektronischen Varianten ist für jeden Fall das richtige Medium vorhanden - nur die Auswahl wird immer schwieriger. Schließlich gilt es, für die jeweilige Information den richtigen Kompromiss zu finden zwischen Schnelligkeit, Funktionsvielfalt und nicht zuletzt Kosten.

Messenger bieten nicht nur auf den ersten Blick alles auf einmal: Sie sind noch schneller als E-Mail, weil Sofortnachrichten mit dem Drücken der Return-Taste auf dem Bildschirm des Adressaten erscheinen, sie können neben der reinen Textübertragung heutzutage auch als Telefonersatz dienen und sogar Dateien versenden.

Der Vorteil gegenüber einem Telefonat, wo der Angerufene aus der Arbeit gerissen wird und sofort auf den Ruf antworten muss, kann die Antwort im Instant Messaging zeitversetzt erfolgen. Setzt man ein System Instant Messaging System in Kombination mit mobilen Terminals, z.B. auf Staplern, oder Handhelds bei Kommissionierern ein, verfügt man über eine hervorragende Möglichkeit schnell Aufgaben an die Mitarbeiter zu delegieren ohne diese in der Arbeit zu stören.

In Sachen Sicherheit ist der Einsatz öffentlicher Systeme jedoch problematisch. Kommerzielle Business-Lösungen sind zwar verfügbar - die Lizenz und Betriebskosten jedoch erheblich. Für Instant Messaging existierende Business-Lösungen sind etwa "Lotus Sametime" (war kurzzeitig in Lotus Instant Messaging and Web Conferencing umbenannt) oder "Microsoft Live Communications Server".

Die Alternative - Open Source. Unsere Lösung basiert auf OpenSource-Produkten – verursacht also keine Lizenzkosten. Wir verwenden das Jabberprotokoll, das als Internetstandard anerkannt ist. Clients sind für Windows, Linux und auch MAC zu haben.

ERP-Systeme



Anwender, die eine umfassende Unternehmenssoftware einführen wollen, sollten die Methoden und Werkzeuge der Anbieter wie Projekthandbuch, Aufwandschätzung oder Customizing genau unter die Lupe nehmen. (CW 07.06.2006)
ERP-Systeme bestehen aus komplexer Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung einer ganzen Unternehmung.

Die Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer fachlichen Ausrichtung (Zielbranchen), der Skalierbarkeit bei unterschiedlichen Unternehmensgrößen (vor allem bei der Anzahl benötigter User) und den zum Einsatz kommenden Technologien (Datenbanken, Programmiersprachen, unterstützten Betriebssystemen, etc.). Manche Systeme bauen gänzlich auf Java auf, während bei anderen Anbietern teilweise proprietäre Entwicklungsumgebungen zum Einsatz kommen. Genauso unterschiedlich sind die eingesetzten Datenbanksysteme. Die Spanne reicht von Microsofts Access oder MSSQL über Oracle bis hin zu ebenfalls proprietären Datenbanken.
Es lässt sich der Trend beobachten, dass immer mehr Anbieter auf webbasierte Produkte setzen. Hierbei wird z.B. die Benutzeroberfläche in einem Browser-Fenster dargestellt. CANIAS ein herausragender Vertreter dieser Technik

Dies bietet unter anderem die Möglichkeit, auch unternehmensexterne Zugriffe auf das eigene System zu realisieren, ohne eine Grafische Benutzeroberfläche installieren zu müssen. Somit können z. B. Lieferanten oder Kunden direkt in die Geschäftsprozesse einbezogen werden, um z. B. Bestellungen aufzugeben, Lieferungen zu terminieren, etc. Die Möglichkeiten bedeuten einen wesentlichen Zeit- und damit Kostenvorteil.
Auch kommen Open Source ERP-Systeme immer häufiger zum Einsatz.

Der Ansatz, über die Unternehmensgrenzen hinaus zu sehen und zu agieren, ist der Grundgedanke von ERP II-Systemen und den trägt in gewisser Weise auch den Kern Serviceorientierter Architekturen.

Grundsätzlich bestimmt der Bedarf die zur Verfügung stehenden ERP-Anbieter. Ein Großunternehmen muss über eine ERP-Lösung auch seine Konzernstrukturen abbilden können, gegebenenfalls Tochterunternehmen direkt anbinden (Mandantenfähigkeit) und benötigt eine Vielzahl von komplexen, betriebswirtschaftlichen Funktionen. Trotz der Anwendung von Standardsoftware verursachen Beratung und Parametrisierung (Customizing) größere Einführungskosten. Im Gegensatz dazu ist beim Einsatz einer solchen Lösung, beispielsweise SAP R/3, bei einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen (KMU) im Einführungsprojekt ein kompaktes Vorgehensmodell zu wählen und die Parametrisierung auf die wesentlichen Anforderungen einzuschränken. Neben komplexen, stark integrierten und für viele Branchen anpassbaren, universellen ERP-Systemen, stehen einem KMU auch branchenspezifische ERP-Systeme mit reduzierter Komplexität zur Verfügung.

Funktionsbereiche einer ERP-Software

ERP-Systeme sollten weitgehend alle Geschäftsprozesse abbilden. Eine durchgehende Integration und eine Abkehr von Insellösungen führen zu einem re-zentralisierten System, in dem Ressourcen unternehmensweit verwaltet werden können.

Typische Funktionsbereiche einer ERP-Software sind

   * Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition, Bewertung),
   * Produktion,
   * Finanz- und Rechnungswesen,
   * Controlling,
   * Personalwirtschaft,
   * Forschung und Entwicklung,
   * Verkauf und Marketing,
   * Stammdatenverwaltung.

Die Größe des Unternehmens bestimmt oft den Bedarf an die oben aufgeführten Funktionsbereiche sowie das zur Verfügung stehende Investitionsvolumen für Hardware, Lizenzen und Implementierung. So genannte KMU benötigen zum Beispiel oft keine integrierten Controlling- und Rechnungswesen-Module. Zusätzlich stellen unterschiedliche Wirtschaftszweige teils sehr stark abweichende Anforderungen an ein ERP-System, somit bieten die meisten großen Anbieter Branchenlösungen an, deren Teilpakete speziell auf bestimmte Branchen zugeschnitten sind. Alternativ stehen die Lösungen der über 100 kleineren ERP/PPS-Anbieter im deutschsprachigen Raum zur Verfügung, die oft nicht voll integrativ, dafür aber in der Regel preislich deutlich niedriger anzusiedeln sind. Hinzu kommen derzeit auch immer mehr freie ERP-Systeme, die sich mit gewissen Einschränkungen insbesondere für kleinere Firmen und Neueinsteiger eignen.

Lagerplatzmanagement LPM

Es besteht die Forderung, die in CANIAS vorhandene Lagerplatzverwaltung durch mobile Clients, wie Handhelds oder Staplerterminals, zu optimieren. Dazu ist die Ware mit Etiketten und Barcodes auszustatten. Ein-, Um- und Auslagerung sollen durch Scannen der Etiketten unterstützt werden. Dies sind Voraussetzungen, um eine Lagerplatzverwaltung im Hochregallager zu realisieren. Eine weitere Anforderung ist, das Hochregallager und alle Lagerplätze im Freigelände und in den Produktionshallen chaotisch verwalten zu können.

Die großen Anbieter von Lagersystemen Still oder Junghans bieten eine entsprechende Software zu Lagerverwaltung an. Diese Software muss über eine Schnittstelle an die entsprechende ERP-Software angedockt werden. Grundsätzlich kein Problem – nur existieren dann zwei Systeme, die Bestände verwalten. Eine Schnittstelle bietet niemals das, was eine integrative Lösung leisten kann. Unter Zugrundelegung der Lagerplatzverwaltung von CANIAS und der in CANIAS dazu vorhandenen Businesslösung haben wir das LPM-Modul als AddOn entwickelt. Lesen Sie mehr

OpenSource ERP-Systeme

isher gibt es noch relativ wenige Ansätze für quelloffene ERP-Systeme. Das hat eine Reihe von Gründen: ERP-Systeme werden von relativ wenigen Benutzern genutzt, von denen wiederum nur ein verschwindend kleiner Teil in der Lage und bereit ist, sich selber an der Weiterentwicklung eines Open-Source-Produktes aktiv zu beteiligen. Des Weiteren haben die unterschiedlichen Branchen ganz verschiedene Anforderungen an ERP, die sich kaum vereinheitlichen lassen. Systeme jedoch, die versuchen, alle möglichen Variationen abzubilden, werden sehr umfangreich, oft schwerfällig und sind komplex zu konfigurieren.

Risikofaktoren abwägen

Es gibt daher vor allem zwei Bereiche, in denen durch Open-Source-ERP-Systeme gespart werden kann: Lizenzen und Customizing. Ist also in einem Projekt absehbar, dass diese beiden Faktoren die Haupt- kosten bei der Einführung ei- nes ERP-Systems darstellen, erscheint es sinnvoll, sich nach Alternativen im Open-Source-Markt umzusehen. Jedoch sind die erwähnten Risikofaktoren gegen eine erwartete Einsparung abzuwägen.

Im Augenblick gibt es nur eine überschaubare Anzahl von funktionsfähigen Produkten (siehe Kasten "Marktübersicht Open-Source-ERP-Systeme"). Kleine Unternehmen sollten sich die Produkte "SQL Ledger", "LX Office" und eventuell "GNU Cash" anschauen. Mittelständische Unternehmen sollten sich bei der Auswahl mit "Compiere" und "AvERP" beschäftigen.

Es ist nicht zu übersehen, dass Open-Source-ERP-Systeme noch relativ unterentwickelt sind. Das liegt vor allem an der Komplexität dieses Anwendungsbereichs und der relativ kleinen Anzahl von Entwicklern, die sich in diesem Bereich engagieren. Dennoch ist seit zwei Jahren auch hier eine Entwicklung zu beobachten, die hoffentlich in absehbarer Zeit in eine Anzahl von konkurrenzfähigen Lösungen münden wird. (CW 2006)

Persönliche Werkzeuge